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Die Gnadenerweise des Herrn

Klagelieder 3,20-24

An mein Elend und meine Heimatlosigkeit zu denken, bedeutet Wermut und Gift!

Und doch denkt und denkt meine Seele daran und ist niedergedrückt in mir.

Doch dies will ich mir in den Sinn zurückrufen, darauf will ich hoffen:

Ja, die Gnadenerweise des HERRN sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf,

es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue.

Mein Anteil ist der HERR, sagt meine Seele, darum will ich auf ihn hoffen.


Hier beschreibt der Prophet das so menschliche Verhalten, dass wir sicher auch alle kennen werden. In schwierigen Zeiten, bei Problemen und Herausforderungen denken wir sehr oft genau an diese negativen Dinge. Das führt dann dazu, dass unsere Seele niedergedrückt, aufgewühlt und unruhig ist. Das entmutigt uns und macht uns kraftlos. Eine Abwärtsspirale setzt sich damit immer mehr in Gang, und das ist Gift für uns, speziell für unsere Seele.

Genau in dieser Situation ruft sich der Prophet die Wahrheit Gottes in seinen Sinn zurück. Er stoppt diese Abwärtsspirale. Er weiß, dass Gottes Gnadenerweise für sein Leben nicht zu einem Ende gekommen sind, nur weil Umstände eine andere Sprache sprechen wollen. Er ruft sich in Erinnerung, dass Gottes Erbarmen niemals aufhört. Diese ganze Gnade Gottes und sein Erbarmen stehen jeden Tag neu zur Verfügung.

Genau das brauchen wir auch in Zeiten der Bedrängnis. Wir müssen unseren Sinn darauf richten, dass, was immer rund um uns herum geschieht, Gottes Gnade mit uns ist. Von seiner Fülle haben wir Gnade um Gnade genommen. Um Gnade müssen wir nicht mehr beten, sie ist uns schon in Jesus Christus gegeben worden. Diese Gnade Gottes für uns dürfen wir uns aber jeden Morgen neu in den Sinn zurück rufen.

Starte deinen Tag nicht mit Sorgen und Ängsten. Rufe dir Gottes Gnade und sein Erbarmen zurück in deinen Sinn. Preise IHN dafür und für seine große Treue.

Dieses Verhalten lernen wir auch vom Psalmisten:


Psalm 59,17

Ich aber will singen von deiner Stärke und am Morgen jubelnd preisen deine Gnade; denn du bist mir eine Festung gewesen und eine Zuflucht am Tag meiner Not.


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