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Erfülle dein Wort - teil 2

Im ersten Teil haben wir schon gelesen, dass unser "Ja" ein "Ja", und unser "Nein" ein "Nein" sein soll. "Ja", wenn du "ja" meinst, "nein", wenn du "nein" meinst. Wir sollen nur mit ganzem Herzen Zusagen machen, oder gar nicht. Wir sollen das zusagen, was wir auch wirklich und wörtlich einhalten können und wollen. Gottes Zusagen sind solche, die er so einhält, wie er sie gegeben hat. Die Bibel ist voll mit Aussagen Gottes, die er im Laufe der Geschichte erfüllt hat. Das ist der Beweis dafür, dass Gott auch diese Worte erfüllen wird, die sich noch nicht erfüllt haben. 

Was mache ich, wenn ich wirklich einmal eine Zusage nicht halten kann? Das kann uns natürlich einmal passieren, aber das Wort Gottes gibt uns dazu auch eine klare Anleitung:


Sprüche 6,2-3

bist du verstrickt durch deines Mundes Worte, gefangen durch die Worte deines Mundes,

so tu denn dies, mein Sohn: Reiß dich los, da du in deines Nächsten Hand gekommen bist! Geh unverzüglich hin und bestürme deinen Nächsten!


Dein gegebenes Wort hat eine bindende Kraft. Gott fordert uns dringlich auf, aus dieser Bindung raus zu gehen, wenn wir sie nicht erfüllen können. Nimm das ernst und gehe nicht halbherzig damit um. Wenn du damit gemäß der Schrift ernsthaft umgehst, dann setzt dich das frei und bringt dir deinen Frieden in dieser Sache zurück. Damit kommst du wieder in die Ruhe. Wenn du z.B. zu einem zugesagten Termin nicht rechtzeitig an dem vereinbarten Ort sein kannst, dann ruf an und entschuldige dich.


Psalm 61,8 (unrev. Elb.)

So will ich deinem Namen lobsingen ewiglich, dass ich meine Gelübde bezahle täglich.


Das hebräische Wort für "bezahlen" ist "shalam" (Wurzelwort von Shalom - Frieden) und bedeutet "vollkommen" bzw. "erfüllen". Wir bezahlen unsere Gelübde indem wir unser Wort halten. Eine Möglichkeit Gott zu preisen ist somit, unser Wort zu erfüllen, und das zu tun, was wir zugesagt haben. Verpasse also in dieser Sache keine Gelegenheit, Gott zu preisen. Achte täglich darauf, nicht halbherzige Versprechen und Zusagen zu machen, die du dann nicht bezahlst.

Wir müssen für all unsere Worte Rechenschaft ablegen. Eigentlich stehen wir mit unseren Worten täglich im Gericht. Wir ernten täglich gemäß den Worten, die wir mit unserem Mund gesprochen haben. Es ist besser täglich unser Wort zu erfüllen, als laufend für unnütze Worte im Gericht zu stehen.

Im Bezahlen unserer Gelübde ist der "Shalom" - Friede. Damit finden wir auch Ruhe für unsere Seelen und sind ein Zeugnis für die Menschen, an die unsere Worte gerichtet sind.

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